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ANVR-Reise- und Buchungsbedingungen


Inhoudsopgave

Artikel 1. Einführung

Artikel 2. Informationen des Reiseveranstalters

Artikel 3. Information durch den Reisenden

Artikel 4. Bestätigung/Widerrufung durch den Reiseveranstalter

Artikel 5. Änderung durch den Reiseveranstalter

Artikel 6. Hilfe und Unterstützung

Artikel 7. Haftung des Reiseveranstalters

Artikel 8. Rechte des Reisenden

Artikel 9. Kündigung durch den Reisenden

Artikel 10. Zahlung

Artikel 11. Verpflichtungen des Reisenden

Artikel 12. Beschwerden

Artikel 13. Streitigkeiten

Artikel 14. Einhaltungsgarantie

Artikel 1 Einführung

1.1. Diese Reisebedingungen gelten für Reiseverträge im Sinne des Gesetzes, die der Reiseveranstalter mit einem oder mehreren Reisenden abschließt.

1.2. Diese Reisebedingungen können außerdem für anwendbar auf andere Reisedienstleistungen, wie Unterkunft, Autovermietung, Pendelreisen per Bus, erklärt werden. Dies muss dann explizit im Angebot angegeben werden.

1.3. Der Reisende hat das Recht, innerhalb von 24 Stunden nach Abschluss des Reisevertrages diesen ohne Angabe von Gründen kostenlos zu widerrufen, sofern dieses Recht im Angebot nicht durch Angabe des Terms „definitive Buchung“ ausgeschlossen ist. Unter Reisendem wird in diesem Zusammenhang ausschließlich der Hauptbücher/Anmelder verstanden. Der Reisende hat kein Widerrufsrecht, falls der Reisevertrag innerhalb von 8 Wochen vor Abreise abgeschlossen wurde, sowie bei sog. „Kreuzfahrten“.

Artikel 2 Informationen des Reiseveranstalters

2.1. Der Reiseveranstalter wird vor dem Abschluss des Reisevertrages bekannt geben, wann die Reisesumme (vollständig) bezahlt werden muss. Der Reiseveranstalter kann eine Anzahlung verlangen, deren Höhe er ebenfalls vor Abschluss des Vertrages bekannt gibt.

2.2. Der Reiseveranstalter kann an den Abschluss eines Reisevertrages die Bedingung knüpfen, dass der Reisende eine Reiseversicherung abschließt, und kann dafür einen Beweis verlangen.

2.3. Der Reiseveranstalter trägt keine Verantwortung für allgemeine Informationen in Form von Fotos, Prospekten, Anzeigen, Webseiten und anderen Informationsträgern, wenn diese von Dritten erstellt oder herausgegeben wurden.

2.4. Falls die angebotene Reise in einer (Internet-) Publikation des Reiseveranstalters aufgenommen ist, bilden die darin angegeben Daten einen Teil des Vertrages, sofern nicht anders angegeben.

2.5. Spätestens bei Zustandekommen des Vertrages wird der Reiseveranstalter die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen erteilen. Der Reisende ist selbst dafür verantwortlich, bei den zuständigen Autoritäten benötigte ergänzende Informationen in Bezug auf Reisepässe und Visums-Verpflichtungen einzuholen und außerdem rechtzeitig vor Abreise zu kontrollieren, ob sich vorher erhaltende Informationen nicht zwischenzeitlich geändert haben.

2.6. Bei Flugreisen wird die Identität der durchführenden Fluggesellschaft dem Reisenden bekanntgegeben, sobald diese dem Reiseveranstalter bekannt ist, jedoch spätestens bei Aushändigung der Reisedokumente. Die definitiven Abfahrts- und Ankunftszeiten der einzelnen Fahrtabschnitte der Reise sind in den Reisedokumenten angegeben.

Artikel 3 Information durch den Reisenden

3.1. Der Reisende erteilt rechtzeitig vor Abschluss des Vertrages alle Informationen in Bezug auf ihn selbst und die von ihm angemeldeten Reisenden, die wichtig für den Abschluss oder die Durchführung des Vertrages sein können. Dazu gehören in jedem Fall mobile Telefonnummer(n) und E-Mailadresse(n).

3.2. Der Reisende informiert über Besonderheiten in Bezug auf seinen eigenen körperlichen und geistigen Zustand sowie die Beschaffenheit oder die Zusammensetzung der von ihm angemeldeten Reisegruppe, die wichtig für eine ordnungsgemäße Durchführung der Reise durch den Reiseveranstalter sein können.

3.3. Falls der Reisende seine Informationspflicht nicht erfüllt, kann dies zur Folge haben, dass diese(r) Reisende(n) vom oder im Namen des Reiseveranstalters von der (weiteren) Teilnahme an der Reise ausgeschlossen wird/werden. In diesem Fall werden alle damit verbundenen Kosten dem Reisenden in Rechnung gestellt.

3.4. Der Reisende kann sowohl aus medizinischen als auch aus anderen Gründen den Reiseveranstalter bitten, das Reiseangebot zu ändern. Der Reiseveranstalter ist nicht dazu verpflichtet, einen solchen Wunsch zu erfüllen, wenn er dies jedoch tut, ist der Reisende verpflichtet, die mit der Änderung verbundenen Kosten zu erstatten.

Artikel 4 Bestätigung/Widerrufung durch den Reiseveranstalter

4.1. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Reisende das Angebot des Reiseveranstalters einschließlich der anwendbar erklärten Bedingungen akzeptiert. Nach Abschluss des Vertrages erhält der Reisende schnellstmöglich eine Bestätigung und/oder eine Rechnung.

4.2. Der Reiseveranstalter kann den Vertrag innerhalb der im Angebot genannten Frist kündigen, falls die Anzahl der Anmeldungen kleiner ist als die vor der Buchung mitgeteilte vorausgesetzte Mindestanzahl an Teilnehmern.

4.3. Das Angebot des Reiseveranstalters ist unverbindlich und kann nötigenfalls auch noch widerrufen werden, nachdem der Reisende das Angebot akzeptiert und der Reiseveranstalter bestätigt hat. Widerruf wegen Korrektur von Fehlern in der Berechnung der Reisesumme oder anderer Fehler ist zulässig. Der Widerruf muss schnellstmöglich, jedoch in jedem Fall innerhalb von 24 Stunden (Reisen nach Europa und in Mittelmeerländer) beziehungsweise 48 Stunden (Reisen an sonstige Destinationen) nach dem Tag des Akzeptierens geschehen, mit Angabe von Gründen. Der Reisende hat in diesem Fall Recht auf unverzügliche Erstattung eventuell gezahlter Beträge.

4.4. Offensichtliche Fehler und/oder Irrtümer sind nicht verbindlich für den Reiseveranstalter. Solche Fehler und Irrtümer sind – aus der Perspektive des durchschnittlichen Reisenden – auf den ersten Blick als solche erkennbar oder sollten dies sein.

Artikel 5 Änderungen durch den Reiseveranstalter

5.1. Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag nur aufgrund maßgeblicher Umstände ändern, die er dem Reisenden unverzüglich mitteilt. Der Reisende kann die Änderung nur ablehnen, falls sie ihm zu mehr als geringem Nachteil gereichen.

5.2. Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag auch in einem wesentlichen Punkt aufgrund gewichtiger Umstände ändern, die er dem Reisenden unverzüglich, das heißt ohne jegliche von ihm zu verantwortende Verzögerung seinerseits, mitteilt. Der Reisende kann diese Änderung ablehnen.

5.3. Der Reiseveranstalter kann bis zu zwanzig Tage vor Beginn der Reise die Reisesumme in Zusammenhang mit Änderungen in den Transportkosten (einschließlich der Kraftstoffkosten) oder der zu zahlenden Steuern und Abgaben erhöhen. Bei Anwendung dieser Bestimmung gibt der Reiseveranstalter an, auf welche Weise die Erhöhung berechnet wurde. Der Reisende kann die Erhöhung ablehnen.

5.4. Ab dem Datum, an dem die vollständige Reisesumme gemäß der Bedingungen des Reiseveranstalters bezahlt sein muss und auch tatsächlich bezahlt ist, wird der Reiseveranstalter – abweichend von dem in Abschnitt 5.3 Bestimmten – die Reisesumme nicht mehr erhöhen.

5.5. Im Falle einer Änderung des Vertrages in einem wesentlichen Punkt macht der Reiseveranstalter dem Reisenden sofern möglich unverzüglich ein Alternativangebot. Das Alternativangebot muss gleichwertig sein. Die Gleichwertigkeit der alternativen Unterkunft muss nach objektiven Maßstäben beurteilt werden.

5.6. Nach einer Ablehnung, wie in Abschnitt 5.2 und 5.3 genannt, kann der Reiseveranstalter den Reisevertrag kündigen. Der Reisende hat das Recht auf Rückgabe oder Gutschrift der Reisesumme oder eines entsprechenden Teils davon, falls die Reise nur teilweise genossen werden konnte. Dasselbe Recht hat der Reisende, falls er zurecht eine Änderung, die ihm zu mehr als geringem Nachteil gereicht, abgelehnt hat.

5.7.

  1. Falls die Ursache der Änderung dem Reiseveranstalter zugeschrieben werden kann, geht der sich daraus für den Reisenden ergebende Schaden auf Rechnung des Reiseveranstalters.
  2. Falls die Ursache der Änderung dem Reisenden zugeschrieben werden kann, geht der daraus entstandene Schaden auf Rechnung des Reisenden.
  3. Falls die Ursache der Änderung weder dem Reisenden noch dem Reiseveranstalter zugeschrieben werden kann, tragen beide Parteien jeweils ihren eigenen Schaden.

5.8. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über eine Änderung bei der Abreisezeit zu informieren. Wenn es um die Rückreise von Reisenden geht, die ausschließlich Transport gebucht haben und/oder deren Unterkunftsadresse nicht bekannt ist, wird der Reiseorganisator sich in angemessenem Maße anstrengen, um sie über die Änderung zu informieren.

Artikel 6 Hilfe und Unterstützung

6.1. Der Reiseveranstalter ist je nach Umständen dazu verpflichtet, dem Reisenden Hilfe und Unterstützung zu gewähren, wenn die Reise nicht gemäß den Erwartungen, die der Reisende auf Basis des Vertrages vernünftigerweise haben durfte, verläuft. Die daraus entstehenden Kosten gehen auf Rechnung des Reiseveranstalters, wenn die unzulängliche Ausführung des Vertrages ihm zuzuschreiben ist.

6.2. Falls die Ursache dem Reisenden zuzuschreiben ist, ist der Reiseveranstalter zur Gewährung von Hilfe und Unterstützung nur verpflichtet, soweit dies nach vernünftigem Ermessen von ihm verlangt werden kann. Die Kosten gehen in diesem Fall auf Rechnung des Reisenden.

6.3. Falls die Reise nicht den Erwartungen, die der Reisende auf Basis des Vertrages vernünftigerweise haben durfte, gemäß verläuft, aufgrund von Umständen, die weder dem Reisenden noch dem Reiseveranstalter zuzuschreiben sind, trägt jeder seinen eigenen Schaden. Für den Reiseveranstalter besteht dieser u.a. aus dem zusätzlichen Einsatz von Arbeitskraft; für den Reisenden besteht dieser u.a. aus zusätzlichen Unterkunfts- und Transportkosten.

Artikel 7 Haftung des Reiseveranstalters

7.1. Die Haftung für Schaden, den der Reisende erleidet, ist auf die dreifache Höhe der Reisesumme beschränkt, sofern der Reiseveranstalter die Dienstleistung nicht selbst ausführt und/oder es sich um Vorsatz oder bewusste Fahrlässigkeit auf Seiten des Reiseveranstalters handelt. Der Reiseveranstalter kann seine Haftung für Schaden, der durch Tod oder Körperverletzung des Reisenden entsteht, nicht ausschließen oder beschränken.

7.2. Ein Mangel in der Erfüllung einer Verpflichtung, der ihm zugerechnet werden kann, verpflichtet den Reiseveranstalter unter anderem zur Vergütung anderer Nachteile als Vermögensschäden, sofern durch diese Nichterfüllung Verlust von Reisegenuss verursacht wurde. Diese Vergütung beträgt höchstens den Betrag der Reisesumme.

7.3. Sofern auf eine im Reisevertrag vereinbarte Dienstleistung ein Vertrag oder eine Verordnung der EU Anwendung findet, kann der Reiseveranstalter sich auf einen Ausschluss oder eine Begrenzung der Haftung berufen, die der Vertrag oder die Verordnung einem Dienstleister als solchem einräumt oder gewährt.

7.4. Der Reiseveranstalter ist ebenso wenig haftbar, falls und sofern der Reisende seinen Schaden bei einer von ihm abgeschlossenen Versicherung geltend machen konnte, wie beispielsweise einer Reise- und/oder Reiserücktrittsversicherung.

Artikel 8 Rechte des Reisenden

8.1. Rechtsübertragung

8.1.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter bitten, sich durch einen Dritten ersetzen zu lassen. Dafür gelten die folgenden Bedingungen:

  • die dritte Person erfüllt alle Bedingungen des Vertrages,
  • die Anfrage wird spätestens 7 Kalendertage vor Abreise eingereicht, beziehungsweise so rechtzeitig, dass die nötigen Handlungen und Formalitäten noch ausgeführt werden können und
  • die Bestimmungen der an der Ausführung beteiligten Dienstleister erlauben die Rechtsübertragung.

    Wenn der Wunsch nicht erfüllt werden kann, wird der Reiseveranstalter dies dem Reisenden unter Angabe von Gründen mitteilen.

8.1.2. Der Anmeldende, der Reisende und derjenige, der diesen ersetzt, sind dem Reiseveranstalter gegenüber in erster Linie verantwortlich für die Zahlung des noch verschuldeten Teils der Reisesumme, der Änderungskosten und der eventuellen Zusatzkosten als Folge des Ersatzes.

8.2. Reisedokumente

8.2.1. Der Reiseveranstalter gibt in der Bestätigung an, zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise er dem Reisenden die Reisedokumente zur Verfügung stellen wird.

8.2.2. Falls der Reisende zum vom Reiseveranstalter mitgeteilten Zeitpunkt, jedoch spätestens 5 Arbeitstage vor Abreise, noch keine Reisedokumente erhalten hat, informiert er darüber unverzüglich den Reiseveranstalter oder das Reisebüro.

Artikel 9 Kündigung durch den Reisenden

9.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen. Sollte er dies tun, so ist er verpflichtet, dem Reiseveranstalter den Schaden zu vergüten, den dieser als Folge der Kündigung erleidet. Der Schaden beträgt höchstens die Reisesumme.

9.2. Der Reiseveranstalter kann diesen Schaden auf feste Prozentsätze, abhängig vom Zeitpunkt der Kündigung, festsetzen (Stornierungskosten). Diesen Prozentsatz muss der Reiseveranstalter dem Reisenden vor dem Abschluss des Reisevertrages mitteilen.

9.3. Falls der Reisende den Reisevertrag kündigt, ist er gehalten, diese Stornierungskosten zu begleichen, sofern er nicht glaubhaft macht, dass der Schaden des Reiseveranstalters geringer ausgefallen ist. Somit wird der Reiseveranstalter diesen geringeren Schaden in Rechnung stellen. Unter Schaden werden erlittener Verlust und entgangener Gewinn verstanden.

9.4. Reisen in ein Gebiet, wofür von der Calamiteitencommissie des Calamiteitenfonds (Dringlichkeitsausschuss des Reiseverbands) eine Deckungsbegrenzung oder auszahlungsmögliche Situation ausgesprochen wurde, können kostenlos von den Reisenden ab 30 Kalendertagen vor der Abreise storniert oder, wenn möglich und gewünscht, umgebucht werden.

Artikel 10 Bezahlung

10.1. Falls der Reisende zum vom Reiseveranstalter genannten Zeitpunkt (Artikel 2.1) seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt hat, gilt er von Rechts wegen als in Verzug.

10.2. Falls die (rechtzeitige) Zahlung ausbleibt, wird der Reisende vom oder im Namen des Reiseveranstalters abgemahnt und ihm wird eine Frist von 14 Tagen gesetzt, um dennoch seine Verpflichtungen zu erfüllen. Wenn die Zahlung auch dann ausbleibt, wird der Vertrag als zu diesem Datum aufgelöst betrachtet. Die bereits gezahlten Beträge werden mit den Stornierungskosten verrechnet.

10.3. Falls der Reisende nicht rechtzeitig bezahlt hat, schuldet er über den zu zahlenden Betrag ab dem Datum des Verzuges die gesetzlichen Zinsen. Weiterhin ist er nach Abmahnung zur Vergütung der außergerichtlichen Inkassokosten gemäß Abschnitt 10.4 verpflichtet.

10.4. Die außergerichtlichen Kosten betragen höchstens 15% über eine Reisesumme bis 2500,- €, 10% über die darauffolgenden 2500,- €, 5% über die folgenden 5000,- € und 1 % über jeden weiteren Betrag. Der Reiseveranstalter kann zum Vorteil des Reisenden von den genannten Beträgen und Prozentsätzen abweichen.

Artikel 11 Verpflichtungen des Reisenden

11.1. Der Reisende ist zur Befolgung aller Anweisungen, die vom oder im Namen des Reiseveranstalters gegeben werden, verpflichtet und er ist haftbar für Schäden, die durch sein Verhalten verursacht werden. Dies ist anhand der Maßstäbe zum korrekten Betragen eines Reisenden zu beurteilen.

11.2. Falls der Reisende Hindernisse oder Störungen solcher Art verursacht oder verursachen kann, dass dadurch eine gute Durchführung der Reise erschwert wird oder erschwert werden kann, kann der Reisende durch den Reiseveranstalter von der (Fortsetzung der) Reise ausgeschlossen werden, sofern vom Reiseveranstalter nach vernünftigen Maßstäben nicht verlangt werden kann, dass er den Vertrag erfüllt. Die daraus entstehenden Kosten gehen auf Rechnung des Reisenden.

11.3. Der Reisende ist verpflichtet, eventuellen Schaden zu vermeiden und so weit wie möglich einzugrenzen.

11.4. Jeder Reisende muss sich spätestens 24 Stunden vor dem angegebenen Abfahrtszeitpunkt der Rückreise des exakten Zeitpunkts der Abfahrt vergewissern.

Artikel 12 Beschwerden

Während der Reise

12.1. Beschwerden in Bezug auf die Durchführung des Vertrages müssen vor Ort schnellstmöglich mitgeteilt werden, sodass nach einer Lösung gesucht werden kann. Dafür muss der Reisende sich – in dieser Reihenfolge – melden bei:

  1. dem betroffenen Dienstleister
  2. der Reiseleitung, oder, falls diese nicht anwesend oder erreichbar ist
  3. dem Reiseveranstalter.

12.2. Falls der Mangel nicht behoben wird und die Qualität der Reise beeinträchtigt, muss dies unverzüglich, das heißt ohne jede selbstverschuldete Verzögerung, dem Reiseveranstalter in den Niederlanden gemeldet werden.

12.3. Wenn ein Mangel vor Ort nicht befriedigend gelöst werden kann, sorgt der Reiseveranstalter für die Möglichkeit, diesen in Form einer Beschwerde registrieren zu lassen (Beschwerdebericht).

12.4. Der Reiseveranstalter sorgt für Informationen über die vor Ort zu befolgende Prozedur, die Kontaktinformationen und Erreichbarkeit von Verantwortlichen.

12.5. Falls der Reisender sich nicht an die Informationspflicht und die Registrierung der Beschwerde auf die vom Reiseveranstalter angegebene Weise gehalten hat und dem Dienstleister oder dem Reiseveranstalter dadurch nicht die Möglichkeit gegeben hat, den Mangel zu beseitigen, kann sein eventuelles Recht auf Schadenersatz (teilweise) verfallen.

Nach der Reise

12.6. Wenn eine Beschwerde nicht zur Zufriedenheit gelöst wurde, muss diese so schnell wie möglich, jedoch spätestens zwei Monate nach Ende der Reise (bzw. der in Anspruch genommenen Dienstleistung) oder nach dem ursprünglichen Abreisedatum, wenn die Reise nicht durchgeführt werden konnte, auf die vorgeschriebene Weise eingereicht werden. Falls verfügbar legt der Reisende eine Kopie des Beschwerdeberichtes bei.

12.7. Wenn die Beschwerde den Abschluss eines Vertrages betrifft, muss sie so schnell wie möglich, jedoch spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Kenntnisnahme der Tatsachen, auf die sich die Beschwerde bezieht, durch den Reisenden beim Buchungsbüro eingereicht werden.

12.8. Wenn der Reisende die Beschwerde nicht rechtzeitig einreicht, wird diese nicht bearbeitet, außer wenn den Reisenden nach vernünftigem Ermessen keine Schuld trifft.

12.9. Der Reiseveranstalter wird spätestens einen Monat nach Erhalt der Beschwerde eine inhaltliche Reaktion geben.

Artikel 13 Streitigkeiten

13.1.

  1. Wenn eine Beschwerde nicht zur Zufriedenheit gelöst wurde, kann der Reisende innerhalb von zwölf (12) Monaten nach dem Einreichungsdatum seiner Beschwerde beim Reiseveranstalter oder dem Buchungsbüro gemäß Art. 12.6 oder Art. 12.7 die Beschwerde der „Geschillencommissie Reizen“ (Schiedskommission Reisen), Postfach 90600, NL-2509 LP Den Haag (www.sgc.nl) vorlegen. Die Kommission bearbeitet ausschließlich Beschwerden von natürlichen Personen, die nicht in Ausübung eines Berufes oder in Vertretung eines Unternehmens handeln.
  2. Die Geschillencommissie verkündet ein Urteil unter den im entsprechenden Reglement festgelegten Bedingungen. Die Entscheidung der Geschillencommissie ist für beide Parteien verbindlich. Für die Bearbeitung einer Streitigkeit muss eine Vergütung gezahlt werden.

13.2. Alle Ansprüche verjähren ein Jahr nach Ende der Reise (oder, falls die Reise nicht durchgeführt werden konnte, ein Jahr nach dem ursprünglichen Abreisedatum).

13.3.

  1. Falls der Reisende die im vorherigen Abschnitt genannte Beratungsprozedur nicht zu nutzen wünscht, hat er das Recht, sich an den befugten Richter zu wenden.
  2. Auf Verträge, die auf Basis dieser Reisebedingungen geschlossen, geändert oder ergänzt wurden, findet niederländisches Recht Anwendung, sofern nicht auf Basis zwingender Regeln ein anderes Recht angewendet werden muss.
  3. Ausschließlich ein niederländischer Richter ist befugt, diese Streitigkeiten zur Kenntnis zu nehmen, sofern nicht auf Basis zwingender Regeln ein anderer Richter befugt ist.

Artikel 14 Einhaltungsgarantie

14.1. Der ANVR garantiert die Einhaltung der verbindlichen Stellungnahme der Geschillencommissie Reizen durch ihre Mitglieder, falls das Mitglied nicht die verbindliche Stellungnahme innerhalb von zwei Monaten nach deren Versand zur Aufhebung dem Richter vorlegt. Diese Garantie ist erneut wirksam, wenn die verbindliche Stellungnahme nach Prüfung durch den Richter aufrechterhalten wird und das Urteil, aus dem dies hervorgeht, rechtskräftig geworden ist.

14.2. Die Garantie durch den ANVR ist auf 10.000,- € pro verbindlicher Stellungnahme beschränkt. Der ANVR erteilt diese Garantie unter der Bedingung, dass der Reisende, der sich darauf beruft, seine Forderung auf Basis der verbindlichen Stellungnahme höchstens bis zum ausgeschütteten Betrag dem ANVR überträgt (zediert), gleichzeitig mit der Honorierung seiner Berufung auf die Einhaltungsgarantie.

14.3. Der ANVR gewährt keine Einhaltungsgarantie sofern, bevor die Streitigkeit von der Geschillencommissie Reizen bearbeitet und eine Entscheidung gefällt wurde, eine der folgenden Situationen vorlag:

  • dem Mitglied wurde Zahlungsaufschub gewährt
  • das Mitglied wurde für zahlungsunfähig erklärt oder
  • die Geschäftsaktivitäten des Mitglieds wurden tatsächlich beendet.

    Maßgeblich für diese letzte Situation ist das Datum, an dem die Geschäftsbeendigung im Handelsregister eingetragen wurde, oder ein anderes Datum, von dem der ANVR beweisen kann, dass an diesem die Geschäftsaktivitäten tatsächlich beendet wurden.

14.4. Für die Anwendbarkeit der Einhaltungsgarantie ist es erforderlich, dass der Reisende sich darauf schriftlich beim ANVR (www.anvr.nl) beruft.

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